Sonntag, 3. Maerz 2013

Heute ist Layla’s Geburtstag. Aber leider haben wir keine Telefonverbindung. Somit muss ich ihr auf diesem Wege gratulieren.

H A P P Y B I R T H D A Y, L A Y L A

Es ist bitterlich kalt. Wir schätzen, dass es höchstens zwischen 5 und 8 Grad sind. Die Nähe zur Antarktis ist deutlich fühlbar. Der Wind bläst stark. Aber trotzdem beschliessen wir die Bucht zu verlassen. Die Jaeger sind zu enttäuscht kein Wild zu finden. Die Bucht von Port Pegasus ist gross und weit verzweigt. Wir fahren unter Motor durch die verschiedenen Armen. An einer Stelle sieht Lyall ein Reh, aber kann es nicht schiessen. Die Distanz ist zu gross. Bis wir das Boot näher an’s Ufer gebracht haben, ist das Tier im Busch verschwunden. Lyall ist sehr enttäuscht. Nach mehreren Stunden beschliessen wir weiter zu ziehen. Wir sehen, dass die See sehr aufgewühlt ist und nehmen erst einmal einen Lunch zu uns. Danach präparieren wir uns für die See und legen Regenhosen und -jacken an. Danach geht es hinaus. Der Wind ist weniger stark als wir gedacht haben. Aber die See ist sehr unruhig. Wir haben Schwell bis zu 4m. Ich ahne schlimmes und nach einer halben Stunde ist es klar: Ich zahle den Tribut für Neptun und verbringe die nächsten Stunden in der Kabine. Gegen 4 Uhr am Nachmittag steuern wir in den Lord River und bald beruhigt sich auch die See, so dass ich das Bett verlassen kann. Wir finden eine ruhige Bucht und ankern. Lyall kocht heute Abend wieder ein Rehgulasch mit Beilagen. Somit habe ich frei und geniesse es, dass sich mein Magen beruhigt.

 

Today is Layla’s birthday. We have no telephon connection. So on this way:

H A P P Y B I R T H D A Y, L A Y L A

It is horrible cold. We think, that we have only 5 – 8 degrees. You really feel the near antarctic .The wind is blowing very strong. But we decide to go out. The hunters are very disappointed not to see more deers. But first we drive through the different bays from Port Pegasus. In one bay Lyall sees a deer ashore. But it is too far away. We try and bring the boat nearer to the shore. But the deer is disappered. Lyall is disappointed.

So we decide to leave Pegasus. We see that the sea is very rough. So we first have lunch and then we prepare us with wetweathergear for the sea. The wind is less strong than we thought. But the swell is is high – 4m. And it happens – I become seasick and have to spend time in the cabin.

At 4 pm we reach Lord River and find a quiet bay to anchor. This evening Lyall cooks Stew for us. So I also can relax and be happy that my stomach becomes quiet.