Port Hedland

Nach einiger Zeit, die ich im Karijini National Park verbracht habe, geht es weiter. Wieder zurück an’s Meer. Dort sind hoffentlich die Temperaturen wieder besser erträglich! Die Strecke ist lang – gute 400km – aber es sollte gut zu schaffen sein.

Die Landschaft wechselte vom gebirgigen Inland – o.k. die „Berge sind nur wenige hundert Meter hoch – zum flachen Land nahe dem Meer. In Port Hedland werden die im Inland gewonnenen Mineralien, auf Schiffe verladen. Das extrem heisse Inland ist Heimat zu ganz vielen Minining Sites. Kohle, Erz und vieles andere wird dort abgebaut. Die Jobs werden hoch bezahlt. Kein Wunder bei diesen äusseren Arbeitsbedingungen. Ausserdem wird in Port Hedland direkt Meersalz in grossen Becken gewonnen.

Gegen 16 Uhr erreichte ich Port Hedland. Nach der heissen Zeit im Inland hatte ich mir einen Campground direkt am Meer ausgesucht. Ich freute mich schon während der Fahrt auf einen Sprung in’s kühlere Meer.

Doch es sollte anders kommen. Erst einmal wurde ich ein wenig (?!?) ärgerlich, als ich am Eingang des Campgroundes ein Schild mit der Bemerkung fand: Bürostunden bis 4.00 pm! Hey? Und nun? Darf man hier nicht mehr später ankommen? Tatsächlich war die Dame ziemlich ungehalten über mein verspätetet Ankommen. 4.15pm – und das ist spät? Dann war der Campground einer der teuersten auf meiner bisherigen Reise – 48 AUD. Wucher! Speziell dafür, dass mir nur ein „Handtuch“ Stellplatz in der vollen Sonne zugebilligt wurde. Und dann- schwimmen im Meer nicht möglich. Ich befinde mich in crocodile-country! Oh meine Gott, das darf nicht wahr sein! AB jetzt muss ich immer erst fragen, bevor ich in’s Meer zum Baden gehe!

Naja, wenigstens hatten sie einen Pool und einen Barbecue Platz.

 

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