Header Image - Heike Schaefer

Dienstag, 5. Februar 2013

Abfahrt aus Whangaruru ist gegen 8.30 Uhr . Die Windgeschwindigkeit beträgt heute rund 30 Knoten. Unser Tagesziel ist zunächst Cape Kerikeri. Auf dem Wege passieren wir wieder einmal das bekannte „Hole in the Rock“ – ein Felsformation mitten in der See, an der das Wasser seit Ewigkeiten nagt. Wir erreichen unser Ziel Cape Kerikeri so entspannt und früh, dass wir spontan beschliessen weiter zu segeln. Unser neues Ziel ist nun Tom Bowling Bay. Wir kommen spät am Abend erst an, so dass wir den Anker bereits in der Dunkelheit setzen. Während wir den Anker setzen erhellt eine Sternschnuppe den Nachthimmel. Ein gutes Zeichen für die Weiterfahrt? Ausser uns sind 3 weitere Boote in der Bucht. Nach einem guten Nachtmahl legen wir uns entspannt zur Nacht.

Leaving Whangaruru at 8.30 am with again 30 knots of wind. We are heading for Cape Kerikeri. On the way to our destination we pass the „Hole in the rock“. A tourist boat from Opua is going in to it. We arrive at Kerikeri so early and relaxed that we go on. Our new destination is now Tom Bowling Bay. We arrive very late in the night. While we put the anchor down a falling star is lighting up the bay. A good sign for the trip? In the bay we anchor with 3 other boats. After a good dinner we go relaxed to bed.

Montag, 4. Februar 2013

Wir verlassen den ruhigen Ankerplatz und segeln nach Whangaruru. Dafür verlassen wir die Insel gegen 5.30 Uhr. Der Wind hat deutlich aufgefrischt. Wir haben nun Wind aus Norden mit rund 30 Knoten. Es kommt wie es kommen muss ,ich bin wieder seekrank und verbringe viel Zeit zwischen Bett und Toilettenschüssel. Zum Glück sind die 3 anderen an Bord gute Segler und schaffen die Arbeit alleine. Wir erreichen unseren Ankerplatz für die Nacht gegen 6 Uhr am Abend. Die Bucht ist wunderbar flach und sofort beruhigt sich mein Magen und ich kann wenigstens für die Mannschaft kochen und auch selbst etwas zu mir nehmen. Wir geniessen den Abend mit einem wunderbaren Sonnenuntergang in der Bucht.

We leave the quiet anchorage and sail to Whangaruru. We are leaving at 5.30 am. The wind is stronger this morning and comes out of North with round about 30 knots. And it happens again: I become seasick. So I go under deck and spent the most time in bed. I am lucky that we have now 3 passionated sailors on board who can do the work without me. The trip for the days takes a long time. So we arrive at our anchorage at 6 pm. The bay is very quiet and flat. My stomach calmes down immiadetly and so I can have dinner with the boys. We relax and see a wonderful sunset.

 

Sonntag, 3. Februar 2013

Weiter geht’s! Wir verlassen Mercury Island um 7.45 Uhr am nächsten Morgen um nach Great Barrier Island zu segeln. Die See hat sich beruhigt, der Wind beträgt immer noch 15 – 20 Knoten. Wir erreichen Nigals Cove, unseren Ankerplatz für die Nacht, gegen 2.40 Uhr nachmittags. Während ich relaxe, gehen Bryan und Lyall in’s Schlauchboot und versuchen ihr Anglerglück für rund 1 1/2 Stunden. Sie haben leider kein Glück und kommen ohne weiteren Fisch an Bord. Ich finde ein wenig Zeit um ein neues Zentangle zu zeichnen. Ich habe kurz vor der Abreise ein neues Zentangle Buch bekommen und werde versuchen es auf der Reise durch zu arbeiten. Es ist ein 6 Wochen Kurs – 42 Aufgaben. Eine für jeden Tag!

We leave Mercury Island at 7.45 next morning for Great Barrier Island. The sea calmed down, der wind is again between 15 and 20 knots. We arrive at Nigals Cove, our anchorage for the night, at 2.40 in the afternoon. While I relax, Lyall and Bryan take the dinghi and try to fish. After 1 1/2 hours they return to the boat – without fish.

I find the time to draw a new Zentangle. Short before we left Tauranga I got a new book. It is a 6 week class. Maybe I can work on it.

 

Samstag , 2. Februar 2013

Es geht los! Wir segeln nach Mercury Island. Wir verlassen Tauranga Harbour um 6.30 Uhr am frühen Morgen. Eine Tasse Tee, einen Craecker und los geht es. Wind 15 – 20 Knoten, 2m Swell. Und es passiert, was passieren muss: Ich werde wieder seekrank. Aber trotz alledem, als wir am Abend nach 12 Stunden ankommen, haben wir einen Albacour Thunfisch und einen Skippy gefangen. Das erste Essen ist gesichert. Auf der Fahrt passieren wir den Peak Felsen. Mitten in der See ein unbewohnter Felsbrocken!

High Peak

We start! We are sailing to Mercury Island. We leave Tauranga Harbour at 6.30 in the morning. A cup of tea and a craecker and ready! 15 – 20knts of wind and 2m of swell. And it happens again! I become seasick. But never the less, when we arrive after 12 hours, we caught a Albacour and a skippy. The first meal is caught. On the way we pass the Peak Rock. Middle in the sea a big rock!

 

Freitag 1. Februar 2013

Bryan

Freitag Nachmittag war es dann so weit. Wir gingen an Bord und richteten uns ein. Jeder hatte zu tun, bis die persönlichen Sachen an Bord verstaut waren.

 

 

 

HeikeGegen 18.00 Uhr waren wir dann so weit uns gemütlich nieder zu lasen. Wir – das waren wir vier und Bryan’s Bruder mit Frau und Ross ein Freund aus Tauranga. Es gab „Fish and Chips“ und ein wenig Flüssiges um auf das Abenteuer anzustossen. Inzwischen hatten sich auch unsere Plane ein wenig geändert: Wir wollten nicht mehr nach Süden aufbrechen, sondern ein volle Umsegelung von Neuseeland unternehmen. Mit anderen Worten: Wir werden erst einmal in Richtung Norden – Cape Reinga – segeln und dann erst uns in Richtung Süden vorwärts bewegen.

 

Friday afternoon! Crew

We’ll start! We go on board and stow the last things.

At 6 pm we were ready and can sit down for a drink and something to nibble. We – this are: Bryan, Lyall, Allan and I. And our guests for this evening are Ross – a friend from Tauranga – and John and Joan from Canada. John- Bryan’s brother- and his wife are for a visit in New Zealand. And they live in our house, while we are away.

Lyall

In the meantime we changed our plans: We’ll do a circumnavigation from New Zealand. We start going to the North in the direction of Cape Reinga before we go to the South!