Header Image - Heike Schaefer

Donnerstag, 7. Februar 2013

Nach einer rauen Nacht erwartet uns ein ebenso rauer Tag: SE mit 30 – 35 kn und 3-4m Schwell. Im Laufe des Tages mässigt sich der Wind auf 10 – 15kn und 1,5 – 2m Schwell. Dieses Mal erwischt die Seekrankheit nicht mich, sondern Lyall und Allan. Auch Bryan fühlt sich nicht so wohl.

 

After a rough night we expect a rough day on sea: SE with 30 – 35 knots of wind and 3-4m swell. During the day the wind clames down to 10-15 knots and 1-2m swell. This time Lyall and Allan are seasick. Also Bryan feels not well.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Bis nun haben wir bekanntes Gewässer gehabt. Und nun beginnt das unbekannte Abenteuer. Keiner von uns ist weiter gesegelt als bisher. Wir alle haben von Cape Reinga aus den Zusammenprall der beiden Ozeane gesehen. Aber nun heisst es : Verlassen wir den pazifischen Ozean und tauchen wir in die Tasmanische See ein. Wie erwartet ist das Wasser ziemlich rau und der Wellengang ziemlich hoch. Wir kämpfen mit 3 – 4 m Schwell und müssen ziemlich weit ausholen. Die beiden Meere kämpfen um die Vorherrschaft und machen das Segeln nicht leicht. Vor uns liegen nun rund 650nm ohne Ankerplatz bis wir den Milford Sound in der Südinsel Neuseeländisch erreichen. Als wir die Nordspitze Neuseelands umrundet haben sehen wir die grossen Sanddünen von Cape Maria van Diemen in der Sonne hell leuchten.

Till to the last day we sailed in known waters. Now the adventure starts really.Nobody of us is sailed further. From Cape Reinga we all have seen how the waters of the pacific and the Tasman Sea met each other. And we could see from land the power how they met. We expect a lot of rough water and high waves. The swell iss 3-4m. So we have to go out very far, before we can cross to the Tasman Sea. Both sea fight with all power and the sailing is hard. Bryan stands the whole time on the wheel.

After coming into the Tasman Sea we now have 650nm without anchorage before we arrive at Milford Sound in the South Island.

After sailing into the Tasman Sea we have a wonderful view onto the large sanddunes from Cape Maria van Diemen.

Dienstag, 5. Februar 2013

Abfahrt aus Whangaruru ist gegen 8.30 Uhr . Die Windgeschwindigkeit beträgt heute rund 30 Knoten. Unser Tagesziel ist zunächst Cape Kerikeri. Auf dem Wege passieren wir wieder einmal das bekannte „Hole in the Rock“ – ein Felsformation mitten in der See, an der das Wasser seit Ewigkeiten nagt. Wir erreichen unser Ziel Cape Kerikeri so entspannt und früh, dass wir spontan beschliessen weiter zu segeln. Unser neues Ziel ist nun Tom Bowling Bay. Wir kommen spät am Abend erst an, so dass wir den Anker bereits in der Dunkelheit setzen. Während wir den Anker setzen erhellt eine Sternschnuppe den Nachthimmel. Ein gutes Zeichen für die Weiterfahrt? Ausser uns sind 3 weitere Boote in der Bucht. Nach einem guten Nachtmahl legen wir uns entspannt zur Nacht.

Leaving Whangaruru at 8.30 am with again 30 knots of wind. We are heading for Cape Kerikeri. On the way to our destination we pass the „Hole in the rock“. A tourist boat from Opua is going in to it. We arrive at Kerikeri so early and relaxed that we go on. Our new destination is now Tom Bowling Bay. We arrive very late in the night. While we put the anchor down a falling star is lighting up the bay. A good sign for the trip? In the bay we anchor with 3 other boats. After a good dinner we go relaxed to bed.

Montag, 4. Februar 2013

Wir verlassen den ruhigen Ankerplatz und segeln nach Whangaruru. Dafür verlassen wir die Insel gegen 5.30 Uhr. Der Wind hat deutlich aufgefrischt. Wir haben nun Wind aus Norden mit rund 30 Knoten. Es kommt wie es kommen muss ,ich bin wieder seekrank und verbringe viel Zeit zwischen Bett und Toilettenschüssel. Zum Glück sind die 3 anderen an Bord gute Segler und schaffen die Arbeit alleine. Wir erreichen unseren Ankerplatz für die Nacht gegen 6 Uhr am Abend. Die Bucht ist wunderbar flach und sofort beruhigt sich mein Magen und ich kann wenigstens für die Mannschaft kochen und auch selbst etwas zu mir nehmen. Wir geniessen den Abend mit einem wunderbaren Sonnenuntergang in der Bucht.

We leave the quiet anchorage and sail to Whangaruru. We are leaving at 5.30 am. The wind is stronger this morning and comes out of North with round about 30 knots. And it happens again: I become seasick. So I go under deck and spent the most time in bed. I am lucky that we have now 3 passionated sailors on board who can do the work without me. The trip for the days takes a long time. So we arrive at our anchorage at 6 pm. The bay is very quiet and flat. My stomach calmes down immiadetly and so I can have dinner with the boys. We relax and see a wonderful sunset.

 

Sonntag, 3. Februar 2013

Weiter geht’s! Wir verlassen Mercury Island um 7.45 Uhr am nächsten Morgen um nach Great Barrier Island zu segeln. Die See hat sich beruhigt, der Wind beträgt immer noch 15 – 20 Knoten. Wir erreichen Nigals Cove, unseren Ankerplatz für die Nacht, gegen 2.40 Uhr nachmittags. Während ich relaxe, gehen Bryan und Lyall in’s Schlauchboot und versuchen ihr Anglerglück für rund 1 1/2 Stunden. Sie haben leider kein Glück und kommen ohne weiteren Fisch an Bord. Ich finde ein wenig Zeit um ein neues Zentangle zu zeichnen. Ich habe kurz vor der Abreise ein neues Zentangle Buch bekommen und werde versuchen es auf der Reise durch zu arbeiten. Es ist ein 6 Wochen Kurs – 42 Aufgaben. Eine für jeden Tag!

We leave Mercury Island at 7.45 next morning for Great Barrier Island. The sea calmed down, der wind is again between 15 and 20 knots. We arrive at Nigals Cove, our anchorage for the night, at 2.40 in the afternoon. While I relax, Lyall and Bryan take the dinghi and try to fish. After 1 1/2 hours they return to the boat – without fish.

I find the time to draw a new Zentangle. Short before we left Tauranga I got a new book. It is a 6 week class. Maybe I can work on it.